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Hilfe für das nierenkranke Kind e.V.

Bitte stellen Sie sich einmal vor, daß Ihnen gerade ein Kinder-Nierenarzt mitgeteilt und ausführlich erklärt hat, dass ihr Kind nierenkrank ist. So schwer krank ,dass es bald an die künstliche Niere muss. Dass es auch transplantiert werden wird.
Sie hatten schon leise Schlimmes befürchtet, als Ihr Kinderarzt Sie nach Münster überwies. Ihr Kind war seit einiger Zeit blass , lustlos und müde. Trotzdem aber gehofft, dass alles so schlimm nicht ist.

Jetzt ist nichts mehr so wie es war. Was soll bloß werden? Kinder an die künstliche Niere, wie wird das werden? Wird unser Kind dauernd in Münster im Krankenhaus sein? Wie sollen wir alles aushalten? Was ist mit der Schule? Die beiden Geschwister, was wird mit Ihnen?
Viele Fragen. Vor allem Angst und Sorgen.

Eltern, die gerade von einem Kindernierenspezialisten erfahren haben, dass ihr Kind lebenslang nierenkrank sein wird, fallen mit der ganzen Familie in ein tiefes Tal. Wie soll es weitergehen? Manche Familien finden den Weg allein.

Erste Hilfe bieten die psychosozialen Mitarbeiterinnen in der Kindernephrologie an. Sie hören zunächst mal zu, beantworten die ersten Fragen, überlegen mit der Familie und zeigen erste Wege. Sie begleiten die Familie bis das kranke Kind erwachsen geworden ist.
Nur mit erfahrenen psychosozialen Mitarbeitern im Team ist das zu schaffen. Ausgerechnet an diesen Mitarbeitern wird gespart.

Unser Verein will helfen mit Hilfe Ihrer Spende.

Unser Vorzeigeprojekt, ist die Familienfreizeit. Ein komplettes medizinisches Team fährt mit den Familien für zehn Tage ans Meer. Die Dialysen finden im Zentrum vor Ort statt. Alle wohnen unter einem Dach. Gespräche mit den Mitarbeitern, vor allem den anderen Eltern, gemeinsame Unternehmungen und ein paar Tage raus aus dem anstrengenden Alltag füllen die Akkus für die kommende Zeit.

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