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Für nierenkranke Kinder

Bitte stellen Sie sich einmal vor, daß Ihnen gerade ein Kinder­nephrologe (Nierenarzt für Kinder) mitgeteilt und ausführlich erklärt hat, dass ihr Kind schwer nierenkrank ist, dass es bald an die künstliche Niere muss. Dass es auch trans­plantiert werden wird.
Sie hatten schon leise Schlimmes befürchtet, als ihr Kinderarzt sie nach Münster überwies. Das Kind war seit einiger Zeit blass , lustlos und müde. Sie hatten noch gehofft , dass alles so schlimm nicht ist. Ab jetzt ist alles anders.

Eltern, die von einem Kinder­­­­­nephrologen erfahren haben, dass ihr Kind lebenslang schwer nierenkrank sein wird, fallen mit der ganzen Familie in ein tiefes Tal. Was wird werden? Viele Fragen voller Angst und Sorgen.

In dieser Krise lernen sie eine der psychosozialen Mitarbeiterinnen der Kinder­nephrologie kennen. Diese sind zuständig für »alles was nicht direkt mit der Medizin zu tun hat«. Sie hören ihnen zu, fragen nach der Lebenslage des Kindes und der Familie, überlegen gemeinsam mit ihnen wie es weitergehen kann. Sie begleiten von nun an die Familie durch gute und durch schlechte Zeiten bis das chronisch kranke Kind erwachsen geworden ist.
Nur zusammen mit erfahrenen psychosozialen Mitarbeitern kann das gelingen. Aus kurzsichtigen betriebs­wirtschaftlichen Gründen werden ausgerechnet Stellen dieser Mitarbeiter seit Jahren drastisch gestrichen. Das gefährdet nicht zuletzt den medizinischen Erfolg. Aus langjähriger beruflicher Erfahrung wissen wir, wie wichtig die psychosoziale Betreuung nierenkranker Kinder und Jugendlicher ist.

Wir setzen Ihre Spende dafür ein, die psychosoziale Begleitung der Kinder und Familien zu sichern.

Für unser Vorzeigeprojekt, die Familienfreizeit an der Nordsee steht der Leuchtturm. Sechs oder sieben Mitarbeiter aller Berufsgruppen fahren mit zehn Familien für zehn Tage ans Meer. Die Dialysen finden im Dialysezentrum vor Ort statt.
Alle wohnen in Ferienwohnungen im selben großen Haus. Gemeinsame Unternehmungen, Gespräche mit den Mitarbeitern, vor allem aber der Gedanken­austausch mit den anderen Eltern laden die Akkus für die kommende Zeit. Es sind nicht zuletzt ein paar Tage in ärztlicher Begleitung ohne den Alltagsstreß.

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